Vom ersten Moment an fühlte sich Bentley darin sicher. Er fühlte sich geborgen und gemütlich wie beim Zelten.
Mit einem CloudCuddle im Rollstuhlbus zu Europas Rennstrecken
Linda Leppers (39) und ihr Partner Leon (48) haben rund um die Geburt ihres einzigen Sohnes Bentley eine schwierige Zeit erlebt. In der 30. Schwangerschaftswoche erlitt Linda eine Blutung, weshalb ihr Frühchen per Kaiserschnitt geboren werden musste. Im ersten Lebensjahr war Bentleys Gesundheit äußerst fragil. Mittlerweile ist er fünf Jahre alt und entwickelt sich zu einem echten Sprachtalent. Genau wie seine Eltern liebt er Autos und Motorsport. Deshalb möchte die Familie gemeinsam die Rennstrecken Europas bereisen — mit einem CloudCuddle im Rollstuhlbus.
Umbau
Derzeit besitzt die Familie noch kein eigenes CloudCuddle. Die Erfahrungen mit dem aufblasbaren Bettzelt im Bio Vakantieoord in Arnheim waren jedoch so positiv, dass die Familie überlegt, bald eines anzuschaffen. Zunächst muss allerdings der Umbau des Erdgeschosses abgeschlossen werden. Die Gemeinde Helmond unterstützte die Familie dabei, ein zusätzliches Schlafzimmer und Badezimmer im Erdgeschoss einzurichten. Das wird die Pflege von Bentley künftig deutlich erleichtern.
Alles ist weich
Erst während ihres dritten Urlaubs im Bio Vakantieoord schlief Bentley zum ersten Mal in einem CloudCuddle.
„Wir wussten zunächst gar nicht, dass der Ferienpark so etwas hat“, erzählt Linda. „Es war purer Luxus — der Verwalter hatte das CloudCuddle bereits für uns aufgebaut. Eine enorme Erleichterung! Alles an dem Bettzelt ist weich, sodass Bentley sich nicht verletzen oder aus dem Bett fallen kann. Zuhause schläft Bentley in einem höhenverstellbaren Bett mit weicher Polsterung.“
Das Bio Vakantieoord wurde 1927 mit finanzieller Unterstützung der Kinobranche gegründet und bietet Familien vollständig angepasste Ferienbungalows.
Stethoskop
Bei seiner Geburt litt Bentley unter schweren Herzrhythmusstörungen mit einem Puls von bis zu 350 Schlägen pro Minute. Mit starken Medikamenten konnte dies unter Kontrolle gebracht werden. Ein Jahr lang musste er diese Medikamente einnehmen. In dieser Zeit lernten seine Eltern, den Herzschlag ihres Sohnes mit einem Stethoskop zu kontrollieren, damit sie im Notfall schnell handeln konnten.
Heute geht es ihm gut, obwohl die Möglichkeit besteht, dass die Herzrhythmusstörungen in der Pubertät zurückkehren.
Hirnschädigung
Auch Bentleys Entwicklung verlief in den ersten anderthalb Jahren anders als üblich.
„Als Kleinkind konnte er nicht sitzen und fiel ständig steif nach hinten um. Nach einer MRT-Untersuchung erfuhren wir, dass Bentley eine Hirnschädigung — Zerebralparese — hat, die während der Geburt entstanden ist. Dadurch wird unser Sohn weiterhin Schwierigkeiten mit Haltung und Bewegung haben.“
Dank Rehabilitationstherapie lernt Bentley, die gesunden Hirnregionen möglichst viele Aufgaben der geschädigten Bereiche übernehmen zu lassen.
Andere Sprachen
Bentley besucht fünf Tage pro Woche eine Förderschule und erhält dort auch Physiotherapie. Lernen fällt ihm leicht und macht ihm Spaß.
„Mit zwei Jahren brachte Bentley sich bereits die ersten französischen Wörter selbst bei. Auf der Rennstrecke von Spa-Francorchamps hörte er andere Menschen eine fremde Sprache sprechen und wollte sie ebenfalls lernen.“
Mittlerweile spricht Bentley ein wenig Englisch, Französisch, Deutsch und natürlich Niederländisch.
Sicher und geborgen
„Vom ersten Moment an fühlte sich Bentley darin sicher. Er fühlte sich geborgen — gemütlich, wie beim Zelten. Natürlich haben wir seine Kuscheltiere und sein Kissen hineingelegt. Ich habe mich zuerst selbst zu ihm gelegt, um zu erleben, wie er sich fühlt.“
„Ich mache selten Werbung für Produkte, aber das CloudCuddle kann ich anderen Familien mit Pflegekindern wirklich empfehlen.“